Die Geschichte der Rasse

Englische Einwanderer, die sich in Amerika um die Stadt Boston ansiedelten, züchteten in der zweiten Hälfte das 18. Jahrhundert den Boston Bullterrier.
Robert C.Hooper importierte aus England einen Nachkommen "Hoopers Judge", der aus einer Verpaarung mit einer Bulldogge und einem Englischen weißen Terrier (er ist heute ausgestorben) stammte. Dieser gilt als der Urvater des heutigen Boston Terrier.

Aus dem Boston Bullterrier wurde der Boston Terrier.  Im Jahr 1891 wurde die Rasse vom AKC (American Kennel Club) anerkannt.   
Zur Verbesserung  der Rasse wurde die französische Bulldogge eingekreuzt.
Die Rasse wurde bis zum heutigen Standard immer weiter entwickelt.

Im Jahr 1927 kam der Boston Terrier nach Europa. Dort blieb er lange Zeit ein sehr selten gesehener Rassehund.

In Deutschland ist er noch immer selten zu sehen - der Boston Terrier wird jedoch immer beliebter. In der Welpen Statistik des VDH (Verband des Deutschen Hundewesen) steigt die Anzahl der jährlich geworfenen Welpen stetig an.  In den letzten 15 Jahren stieg die Anzahl von 95 Welpen im Jahr 1995 auf 370 Welpen im Jahr 2012 an.

Der Boston Terrier ist ein wundervoller Begleithund. Er ist zwar ein kleiner Hund, aber kein Kleinhund. Er ist ein agiles, sehr intelligentes, bewegungsfreudiges Kraftpaket, der sehr anschmiegsam und auf Menschen bezogen ist.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Rasse nie zum Modehund verkommt. Denn nichts schadet einer Rasse so sehr, wie schlagartig sehr beliebt zu sein.